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| Nr | Name |
Dating
from
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to | Material | Description | Creator | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 201 | 2 Löwen → | Holz, geschnitzt, vergoldet | Zwei Löwen aus Holz, grün gefasst. | |||||
| 819 | 4 Evangelisten → | 1887 | 1887 | Holz, geschnitzt, gefasst | Vier Evangelisten, Holzrelief. | Johann Tischler, Burgeis, und Martin Adam, Mals (Fassung). Material: Holz, geschnitzt, gefasst. | ||
| 1140 | Äbtissinnenkreuz, Ringe und Brosche → | 1700 | 1799 | Silber, Bergkristall | Ensemble aus Brustkreuz, Brosche und Fingerringen im originalen Schmucketui. | |||
| 3480 | Äbtissinnenstab → | 1800 | 1810 | Krümme: Messing versilbert, Glasperlen; Stab und Knauf: Messing | Äbtissinenstab aus versilbertem Messing und aufgesteckten roten und grünen Glasperlen. In der Krümme Darstellungen des hl. Benedikt auf der einen und seiner Schwester Scholastika auf der anderen Seite. | |||
| 816 | Aloysius → | 1890 | 1899 | Holz, geschnitzt, gefasst | Skulptur des hl. Aloysius, Patron der studierenden Jugend, als Jesuit in Priestertracht mit schwarzem Talar und weissem Chorhemd. | |||
| 207 | Altar - Relief, Mariae Heimsuchung (Visitatio) → | 1519 | 1521 | Lindenholz, geschnitzt, gefasst | Mariä Heimsuchung. Relief, Teil eines gotischen Flügelaltars. | Meister vom Heiligenblut, Brixen (Zuschreibung A. Miller) oder Scheller (Emmenegger); Fassung Jörg Kändel, Biberach (Zuschreibung Poeschel, Emmenegger) | ||
| 206 | Altar - Relief, Mariae Verkündigung (Annuntiatio) → | 1519 | 1521 | Lindenholz, geschnitzt, gefasst | Mariä Verkündigung. Relief, Teil eines gotischen Flügelaltars. | Meister vom Heiligenblut, Brixen (Zuschreibung A. Miller) oder Scheller (Emmenegger); Fassung Jörg Kändel, Biberach (Zuschreibung Poeschel, Emmenegger) | ||
| 3490 | Bestecketui → | 1687 | 1711 | Rotes Leder, Ornamente geprägt und vergoldet; Messingösen und -haken | Besteckset bestehend aus Messer, Gabel und Löffel in einem Etui aus rotem, goldgeprägtem Leder. Ausstattung von Äbtissin Lucia Francisca Quadri (reg. 1687–1711). | |||
| 3068 | Bettflasche → | Eisen | ||||||
| 110 | Breitrandteller von Lucia Francisca Quadri → | 1687 | 1711 | Zinn, gegossen | Kardinalteller mit umlaufender, gravierter Rille und geflechelten Initialen LFQA der Äbtissin Lucia Francisca Quadri aus Bormio (reg. 1687–1711). | |||
| 112 | Breitrandteller von Ursula V. Karl von Hohenbalken → | 1639 | 1666 | Zinn, gegossen | Grosser Breitrandteller mit aufgewölbtem Spiegel und gravierten Initialen VKHPA der Äbtissin Ursula V. Karl von Hohenbalken aus Müstair (reg. 1639–66). Gegenüber den Initialen die Städtemarke von Augsburg, der Schlag des Zinngiessers Benedict Krauss d. J. und eine weitere Marke, die vermutlich die Qualität der Legierung anzeigen sollte. | Meistemarke BK (Benedict Krauss d. J., Meister von 1592–?), Beschau Augsburg | ||
| 607 | Christus an der Geisselsäule → | 1700 | 1799 | Holz, geschnitzt, gefasst | ||||
| 318 | Engel → | 1633 | 1635 | Holz, geschnitzt, gefasst | Sitzender Engel, ehemals mit Füllhorn. Teil des ehemaligen frühbarocken Hochaltars der Klosterkirche. | Johannes Patsch | ||
| 328 | Enthauptung von Johannes dem Täufer, Henker → | 1633 | 1635 | Holz, geschnitzt, gefasst | Skulptur eines Henkers, bärtig, mit einem vergoldeten Brustpanzer über einer knielangen, rot-grün gestreiften Tunika und hohen Stiefeln. Teil einer aus zwei Figuren bestehenden Gruppe. Die zweite Figur stellt den enthaupteten Leichnam des Johannes des Täufers dar. Gehörte zum ehemaligen frühbarocken Hochaltar der Klosterkirche. | Johannes Patsch | ||
| 332 | Erzengel Michael → | 1633 | 1635 | Holz, geschnitzt, gefasst | Erzengels Michael. Teil des ehemaligen frühbarocken Hochaltars der Klosterkirche. Die aktuelle Fassung stammt aus dem 19. Jahrhundert. | Johannes Patsch | ||
| 597 | Gemalter Blumenstrauss → | Holz, bemalt | ||||||
| 217 | Gitterbekrönung → | 1658 | 1658 | Eisenblech, ausgeschnitten, gefasst | Zwei kniende Engel mit Monstranz. Bekrönungen eines Eisengitters vor dem Tabernakel mit der Heiligbluthostie, das sich zur Rechten des Hochaltars der Klosterkirche befand. | |||
| 246 | Hl. Benedikt → | 1633 | 1635 | Holz, geschnitzt, gefasst | Heiliger Benedikt. Holzskulptur, Teil des ehemaligen frühbarocken Hochaltars der Klosterkirche. | Johannes Patsch | ||
| 907 | Humpen → | 1689 | 1691 | Silber, teilweise vergoldet | Humpen mit einem zylindrischen Körper auf glattem, wulstförmigem Fuss mit glattem Standring und einem flach gewölbten, abgestuften Scharnierdeckel. Der schmale Henkel und die zweiläufige Daumenraste sind rankenartig geschwungen. Grob graviertes, geschwungenes Wappenschild mit Initialen BS, wahrscheinlich der Benedicta Stephana von Mohr aus Latsch, Tochter des Grafen Max Ph. von Mohr, welche 1710 unter Äbtissin Lucia Franziska Quadri (reg. 1687–1711) ihre Profess abgelegt hat.… | Meistermarke DB (David Baumann, Meister 1690–1698), Beschau Augsburg | ||
| 908 | Humpen → | 1681 | 1683 | Silber, teilweise vergoldet | Humpen mit einem zylindrischen Körper auf glattem, wulstförmigem Fuss mit glattem Standring und einem flach gewölbten, abgestuften Scharnierdeckel. Der schmale Henkel und die zweiläufige Daumenrast sind rankenartig geschwungen. Der Deckel besitzt einen profilierten Knauf. Meistermarke IB des Johann Betz und Städtemarken der Beschau Augsburg. | Meistermarke IB (Johann Betz, Meister 1659–1697), Beschau Augsburg | ||
| 909 | Humpen → | 1691 | 1693 | Silber, vergoldet, punziert (“Schlangenhautdekor”) | Humpen mit einem zylindrischen Körper auf glattem, wulstförmigem Fuss mit glattem Standring und einem flach gewölbten, abgestuften Scharnierdeckel. Der schmale Henkel und die zweiläufige Daumenrast sind rankenartig geschwungen. Der Deckel besitzt einen profilierten Knauf. Meistermarke IB des Johann Betz und Städtemarken der Beschau Augsburg. | Meistermarke IB (Johann Betz, Meister 1659–1697), Beschau Augsburg | ||
| 939 | Humpen → | 1590 | 1599 | Silber, vergoldet, punziert (“Schlangenhautdekor”) | Humpen. Schlanker zylindrischer Körper, Fuss mit glatter Kehlung, gewölbter Deckel. Körper und ein Teil des Deckels mittels einer kleinen kreisförmigen Punze aufgeraut. Der feine, geschwungene Henkel rollt sich am unteren Ende ein, die gerade Daumenrast endet in zwei Voluten. In der Deckelmitte befindet sich ein Balusterknauf, daneben die Beschaumarke von Augsburg und die Meistermarke des Goldschmieds David Cramer. | Cramer, David, Meister Beschau Augsburg | ||
| 301 | Jesuskind auf Sockel → | 1740 | 1760 | Holz, geschnitzt, gefasst | Das barocke Jesuskind (Inv.-Nr. 301), das um 1630 von Johannes Patsch geschaffen wurde, welcher auch die im Dormitorium ausgestellten Figuren des Hochaltars und das Kruzifix im Refektorium geschnitzt hat, dürfte ursprünglich ebenfalls in der Kirche aufgestellt gewesen sein. Auf dem Sockel wurde es erst in der Mitte des 18. Jahrhunderts befestigt. | Kind: Johannes Patsch | ||
| 329 | Johannes Bapt. → | Holz, geschnitzt, gefasst | Gruppe aus zwei Figuren. Auf der rechten Seite steht der bärtige Henker. Er ist mit einem vergoldeten Brustpanzer über einer knielangen, rot-grün gestreiften Tunika und hohen Stiefeln bekleidet. Mit der erhobenen Rechten hat er das vom Rumpf abgetrennte Haupt von Johannes dem Täufer an den Haaren gefasst. In der linken Hand hielt er das Schwert. Zu seinen Füssen befindet sich der seitlich liegende Rumpf von Johannes mit angewinkelten Beinen und fast bittend ausgestreckten… | Johannes Patsch | ||||
| 333 | Johannes Bapt. → | Holz, geschnitzt, gefasst | Der strengblickende, bärtige Johannes der Täufer ist als Asket, als Prediger in der Wüste, dargestellt. Um den ausgemergelten Körper hat er ein Kamelfell mit dem Fell nach innen gewunden – unter den Falten schaut noch der flache Kopf des Kamels hervor. Mit der Rechten stützt er sich auf den Kreuzstab. Darum ist das Band mit der Aufschrift „ecce agnus dei“ gewunden. Die Skulptur des Klosterpatrons stand zuletzt zusammen mit den Statuen des Johannes Evangelista, des hl. Rochus… | Johannes Patsch | ||||
| 309 | Johannes Ev. → | Holz, geschnitzt, gefasst | Der jung dargestellte Johannes mit feinen Gesichtszügen und stark gelocktem Haar ist mit reicher Gewandung in den typischen Farben rot und grün bekleidet. Über einer langen, hochgegürteten und vorne zugeknöpften Tunika mit Schulterumschlag hat er einen rotgefütterten Mantel gewunden. Durch den Redegestus seiner rechten Hand ist er als Lehrender charakterisiert, das Attribut in der linken Hand fehlt. Sein vergeistigter Blick im blassen Anlitz steht im Gegensatz zur… | Johannes Patsch | ||||
| 966 | Josef und Franz von Sales → | 1749 | 1799 | Öl auf Holz, Rahmen vergoldet | ||||
| 3257 | Kaiser Leopold I. und eine seiner Ehefrauen → | Öl auf Leinwand | Kaiser Leopold I. (reg. 1658-1705) und vermutlich 3. Ehefrau Eleonore Magdalene von Pfalz-Neuburg (Hochzeit 1676, gest. 1720). Porträts des österreichischen Kaiserpaars Leopold I. (reg. 1658–1705) und seiner dritten Ehefrau Eleonora Magdalena von der Pfalz-Neuburg (Kaiserin 1676–1720). Kaiser Leopold I. ist als Feldherr dargestellt. Er trägt einen Kürass (Brustharnisch) mit langem Armschutz, darüber einen rotgefütterten Mantel mit einer kostbaren Borte. Auf der Brust… | |||||
| 313 | Karl der Grosse → | Holz, geschnitzt, gefasst | Der bärtige Kaiser Karl der Grosse trägt die Reichsinsignien, Krone, Zepter und Reichsapfel. Er ist mit einer Rüstung, einer knielangen Tunika und einem rot gefütterten Mantel bekleidet. | Johannes Patsch | ||||
| 1105 | Kästchen → | Holz, Intarsien | ||||||
| 3350 | Kästchen, Kabinettschränkchen → | Holz, gefasst | ||||||
| 3352 | Kästchen, Kabinettschränkchen → | Holz, Intarsien | ||||||
| 3346 | Kastentruhe → | Arvenholz, Intarsien | ||||||
| 3356 | Kastentruhe → | 1600 | 1699 | Holz, geschnitzt, rot gefasst | ||||
| 305 | Katharina → | Holz, geschnitzt, gefasst | Die Deutung dieser bekrönten weiblichen Figur ist unsicher, da ihre Attribute fehlen. Darstellung und Kleidung entsprechen der Figur der hl. Katharina. Sie ist ebenfalls als jungfräuliche Königstochter mit einer Krone auf den offen getragenen Haaren dargestellt. Sie trägt ein reiches, mehrteiliges blaugoldenes Gewand über einem silbernen, schwarzgestreiften Unterkleid und darüber einen rotgefütterten Mantel. Vermutlich handelte es sich um eine Darstellung der hl. Barbara mit… | Johannes Patsch | ||||
| 676 | Kruzifix → | 1600 | 1699 | Holz, geschnitzt, gefasst | Skulptur eines gekreuzigten Christus. Der Körper der mit einem Lendenschurz bekleideten Figur ist s-förmig geschwungen: der Kopf Christi ist leidend nach rechts unten geneigt, seine leicht angewinkelten Knie zeigen nach links und der rechte Fuss ist über dem linken ans Kreuz genagelt. Der ausgemergelte Körper ist sehr schlank, die Arme sind auffällig dünn. Über dem Kopf ist ein geschwungenes Schriftstück mit der zweizeiligen Inschrift INRI angebracht. Die Fassung ist nicht… | Johannes Patsch | ||
| 3903 | Kruzifix → | 1600 | 1699 | Holz | ||||
| 263 | Maria vom guten Rat → | 1767 | 1799 | Öl auf Leinwand | Tafelbild der ‚Maria vom guten Rat’. Maria neigt ihr Haupt zum Jesuskind zu ihrer Linken, so dass sich ihre Gesichter fast berühren. Der Jesusknabe hat seinen rechten Arm um seine Mutter gelegt, mit der Linken greift er nach dem Halsausschnitt ihres Kleides. Die das Kind haltenden Arme der Maria sind auf dem Bildausschnitt nicht sichtbar. Der Hintergrund ist – im Gegensatz zum Vorbild – ungegliedert. Das Bild in Müstair wurde einem Gemälde im Zisterzienserstift Stams in… | |||
| 582 | Pietà → | Holz | Die jugendlich dargestellte Maria sitzt in aufrechter Haltung seitlich auf einer dunkelroten Bank. Mit ihren zarten Armen umfängt sie den Leichnam Christi, indem sie ihn mit ihrem linken Arm sanft stützt und mit der rechten Hand, die ihn am linken Ellenbogen fasst, gleichsam an sich drückt. Christus ist halb sitzend dargestellt, sein dornengekröntes Haupt, das im Gegensatz zu den deutschen Vesperbildern zur Linken Marias ruht, sitzt fast aufrecht auf seinen Schultern. Sein… | |||||
| 292 | Portrait des Kaspar de Carl ab Hohenbalken → | 1844 | 1859 | Öl auf Leinwand, aufgeklebt auf Papier | Porträt des Churer Bischofs Kaspar de Carl ab Hohenbalken (Bischof ab 1844, gestorben 1859). | |||
| 3486 | Regal → | 1600 | 1699 | Korpus: Eichen-, Fichten- und Arvenholz. – Pfeifen: Zinn und Messing. – Tastatur: Buchsbaum- Eichen- und Ebenholz. – Bälge: Fichten- und Eichenholz; Gewichte aus Blei. – Abdichtung und Verbindungen aus Pergament und Leder. | Kleine, tragbare Orgel mit einem Zungenregister, sogenanntes Regal. Der Instrumentenkorpus besteht in fast allen sichtbaren Teilen aus schwarzgefärbtem Eichenholz. Die Teile im Inneren und der mit feinen Ornamentauflagen verzierte Verschluss der Vorderseite bestehen zum grössten Teil aus Fichte. Für die Untertasten wurde das harte, helle Buchsbaum-, für die Obertasten mit Ebenholz furniertes Eichenholz verwendet. Die Platten der Keilbälge bestehen aus feinjährigem… | |||
| 2426 | Reichsapfel der Statue Karls des Grossen in der Kirche → | 1700 | 1799 | Holz, vergoldet | Der Reichsapfel besteht aus Holz und ist vergoldet. Die Kreuzarme sind gedrechselt. Er befand sich bis in die 1950er Jahre in der linken Hand der Stuckstatue Kaiser Karls des Grossen in der Kirche. In der rechten Hand hielt die Statue ein hölzernes Zepter, das heute verloren ist. Reichsapfel und Zepter wurden vermutlich in der Zeit nach den französischen Plünderungen während des 2. Koalitionskrieges im Jahre 1799 geschaffen, als der Stuckstatue die abgeschlagenen Hände… | |||
| 3032 | Relief, Wappen Hohenbalken → | 1640 | 1670 | Holz, geschnitzt | In der Vitrine in der Schlafkammer der Hohenbalkenwohnung sind Gegenstände ausgestellt, die mit ihrer Bewohnerin, der Priorin und späteren Äbtissin Ursula V. Karl von Hohenbalken (reg. 1639–66), bzw. der Familie Karl verknüpft sind: • Hölzernes Wappen von Ursula V. Karl von Hohenbalken. • Das Bildnis des Bischofs Kaspar de Carl (reg. 1844–59). • Eine bemalte Gitterbekrönung aus Eisenblech mit Abbildung der Heiligblutreliquie, entstanden unter Äbtissin Ursula V. | |||
| 115 | Reliquiar → | Holz, geschnitzt, vergoldet; Filigran, Samt | Bei den meisten Reliquiaren handelt es sich um sogenannte Ostensorien, bei denen die in kostbare Gewebe gewickelten und mit feinen Pergamentstreifen angeschriebenen Reliquien durch die verglaste Vorderfront sichtbar sind. Einige Gehäuse beherbergen die Reliquien mehrerer Heiliger. Eines enthält zum Beispiel Überreste der Heiligen Sebastian, Placidus und Lucius, der Heiligen Scholastika und einen Splitter vom Daumen des Heiligen Fidelis. An der Rückseite eines Reliquiars ist… | |||||
| 139 | Reliquiar → | 1700 | 1749 | Holz, geschnitzt, gefasst; Bild: Öl auf Leinwand | ||||
| 438 | Reliquiar → | Holz, geschnitzt, gefasst, Wachssiegel | ||||||
| 821 | Reliquiar → | Holz, geschnitzt, vergoldet | ||||||
| 88 | Romanische Maria mit Kind → | 1240 | 1260 | Arvenholz, geschnitzt, Rückseite gehöhlt; Fassung: Tempera auf Kreidegrund. | Die Skulptur der thronenden Madonna mit Kind ist sehr schlicht; diese Figur ist gleichwohl eines der mittelalterlichen Hauptwerke aus dem Bestand des Klosters. Beide Figuren sind frontal dargestellt. Die Gottesmutter sitzt in aufrechter Haltung auf dem lehnenlosen, ungegliederten Kastenthron mit einer vorspringenden halbrunden Fussbank. Ihr rechter Arm ist erhoben, in der (später erneuerten) Hand hielt sie ein Attribut, vermutlich ein Zepter. Mit der linken Hand stützt sie… | |||
| 912 | Schmalrandteller von Maria Bernarda Francisca de Dessini → | Zinn, gegossen | Schmalrandteller mit gekehlter Fahne und verstärktem Rand, darauf die tief und recht grob gravierten Initialen MBFA. Der Teller gehörte zum Gedeck der Äbtissin Maria Bernarda Francisca de Dessini aus Meran (reg. 1779–1806). Er hat die gleiche Grösse wie einige Teller ihrer Vorgängerin Maria Angela Catharina von Hermanin (Inv.-Nr. 2192). Zu ihrer Ausstattung gehören ausserdem eine heute stark beschädigte Schüssel (Inv.-Nr. 21967) und ein Humpen aus Steingut (Inv.-Nr. 3389)… | |||||
| 306 | Sebastian → | Holz, geschnitzt, gefasst | Dargestellt ist das erste Martyrium des hl. Sebastian, der auf Befehl des Kaisers Diokletian (reg. 284–305) an einen Baum gebunden und von numidischen Bogenschützen erschossen werden sollte. Sebastian ist nur mit einem Lendenschurz bekleidet. Er steht vor einem abgestorbenen Baum, der Körper, der linke Arm und das rechte Bein sind von Pfeilen durchbohrt – zwei der rot-blau befiederten Pfeile sind noch vorhanden, der Rest ist abgebrochen. Die rechte Hand ist erhoben, die linke… | Johannes Patsch | ||||
| 107 | Stize → | Zinn, gegossen, graviert, punziert | Drei Stitzen aus Zinn. Alle drei weisen einen Deckel mit Daumenrast auf. Die Böden sind auf der Innenseite jeweils mit einem gegossenen Ornament (Rosette bzw. Blumenbouquet) verziert. Der sich konisch gegen unten erweiternde Mantel der jüngste Stitze Inv.-Nr. 3422 ist am Rand zu einem kleinen Ausguss ausgebuchtet. Der einfache Bandhenkel endet am unteren Ansatz in einem gegossenen Reliefmaskaron und wird oben durch einen Deckeldrücker in gekröpfter Bandform abgeschlossen.… | Meistermarke HIR (Hans Jakob Ruprecht, gest. 1652), Beschau Augsburg | ||||
| 147 | Stize → | Zinn, gegossen, graviert, punziert | Drei Stitzen aus Zinn. Alle drei weisen einen Deckel mit Daumenrast auf. Die Böden sind auf der Innenseite jeweils mit einem gegossenen Ornament (Rosette bzw. Blumenbouquet) verziert. Der sich konisch gegen unten erweiternde Mantel der jüngste Stitze Inv.-Nr. 3422 ist am Rand zu einem kleinen Ausguss ausgebuchtet. Der einfache Bandhenkel endet am unteren Ansatz in einem gegossenen Reliefmaskaron und wird oben durch einen Deckeldrücker in gekröpfter Bandform abgeschlossen.… | Meistermarke HIR (Hans Jakob Ruprecht, gest. 1652), Beschau Augsburg | ||||
| 3422 | Stize → | Zinn, gegossen, punziert, graviert | Drei Stitzen aus Zinn. Alle drei weisen einen Deckel mit Daumenrast auf. Die Böden sind auf der Innenseite jeweils mit einem gegossenen Ornament (Rosette bzw. Blumenbouquet) verziert. Der sich konisch gegen unten erweiternde Mantel der jüngste Stitze Inv.-Nr. 3422 ist am Rand zu einem kleinen Ausguss ausgebuchtet. Der einfache Bandhenkel endet am unteren Ansatz in einem gegossenen Reliefmaskaron und wird oben durch einen Deckeldrücker in gekröpfter Bandform abgeschlossen.… | |||||
| 91 | Benedikt → | Holz, geschnitzt, gefasst | Christian Greiner, Inschrift: »1748 / C:G:P:» | |||||
| 251 | Giessfass mit Handbecken → | 1749 | 1799 | Zinn, gegossen; Messing; Bein | Das Giessfass besteht aus einem Wasserbehälter, einem Becken zum Auffangen des Wassers und einer aufgesetzten Rückwand, die als Wandschoner dient. Der melonenförmige Wasserbehälter wird durch einen entsprechenden Aufsatzdeckel verschlossen, der oben von einem grossen profilierten Knauf bekrönt wird. Behälter und Deckel weisen ein Passzeichen in Form einer römischen II auf. Die Rückwand mit einem wulstförmig ausgetriebenen Rand ist leicht geschwungen und auch das Becken mit… | (Doppelte) Meistermarke von Ioseph Philipp Apeller (Meister 1754–vor 1809) aus Innsbruck auf der RS der Rückwand. | ||
| 691 | Lavabokanne → | Zinn, gegossen, graviert | Die Kanne mit grossem geschwungenen Schnabel, engem Hals, bauchigem Körper und gegossenem, plastisch verzierten Henkel und das flachrandige Becken sind sehr sorgfältig gearbeitet und reich mit geflechelten Ornamenten verziert. Zwischen Ranken, Wellenlinien und einem Dreibergmotiv finden sich in Kreismedaillons Darstellungen spielender Kinder mit Steckenpferd, Reif, Laute und Buch. Auf dem Becken ist in der Mitte des Standringes ein Adler zu sehen. Kanne und Becken können… | Hans Ruprecht (gest. 152), Augsburg (Meistermarke auf der zugehörigen Platte Inv,-Nr. 692) | ||||
| 938 | Trinkbecher → | 1700 | 1735 | Silber, teilvergoldet, getrieben, graviert | Je sechs glatte, konische Silberbecher ohne Fuss in zwei verschiedenen Grössen. Die Körper sind oben und unten durch einen breiten bzw. schmalen vergoldeten Rand abgeschlossen. Alle Becher tragen Beschauzeichen der Stadt Augsburg. Die kleinen Becher Inv.-Nr. 938 weisen die Meistermarke LS, die grösseren die Meistermarke FS auf. Bei ersterer handelt es sich vermutlich um die Marke des Goldschmieds Ludwig Schneider. Die Meistermarke FS stammt vom Goldschmied und Juwelier… | Meistermarke LS (Ludwig Schneider, Meister 1685–1729), Beschau Augsburg, | ||
| 2208 | Trinkbecher → | Silber, teilvergoldet, getrieben, graviert | Je sechs glatte, konische Silberbecher ohne Fuss in zwei verschiedenen Grössen. Die Körper sind oben und unten durch einen breiten bzw. schmalen vergoldeten Rand abgeschlossen. Alle Becher tragen Beschauzeichen der Stadt Augsburg. Die kleinen Becher Inv.-Nr. 938 weisen die Meistermarke LS, die grösseren die Meistermarke FS auf. Bei ersterer handelt es sich vermutlich um die Marke des Goldschmieds Ludwig Schneider. Die Meistermarke FS stammt vom Goldschmied und Juwelier… | Meistermarke FS. (Friedrich Schwestermüller, gest. 1752) (Franz I. Schönfeld, Meister 1657–1708), Beschau Augsburg |





