Der brennende Südstall des Klosters im Jahr 1978. Foto: Klosterarchiv
12.09.2026

Was passiert, wenn es im Kloster brennt?

Ein Funke genügt... und was dann?

Brennende Kerzen, 263 Räume und viel Holz: In einem Gebäude wie dem Kloster St. Johann in Müstair kann ein kleines Feuer innerhalb kürzester Zeit zur grossen Gefahr werden.

 

Die Geschichte zeigt: Brände sind hier keine abstrakte Bedrohung. Immer wieder hat das Kloster Feuer erlebt. Davon zeugen nicht nur die durch grosse Hitze oxidierten karolingischen Wandmalereien oder verkohlte Bauhölzer im Plantaturm, sondern auch der letzte Brand im Südstall 1978. 

Die verwinkelten Gänge und vertäferten Räume faszinieren Besuchende, können im Ernstfall jedoch zur Herausforderung werden.

Hinter den dicken Mauern leben nicht nur Benediktinerinnen, hier lagern auch unschätzbare Kulturgüter. Im Ernstfall wird der Klosterkomplex schnell zu einem Labyrinth, in dem man ohne Ortskenntnis die Orientierung verliert. 
Doch was passiert, wenn heutzutage ein Brand ausbricht? 
Wie finden die Einsatzkräfte der Feuerwehr ihren Weg durch den Rauch? 
Und wie schützen sie Menschenleben und wertvolle Kulturgüter?

Antworten auf diese spannenden und brisanten Fragen liefern die Pumpiers Val Müstair. 

In einer Informationsveranstaltung gibt der Kommandant der Feuerwehr Einblick in Strategien und Abläufe für den Ernstfall und berichtet von den wichtigsten Erkenntnissen aus der Feuerwehrübung im November 2025.

Die Veranstaltung startet um 15 Uhr in der Chasa Selm und wird dann auf das Klostergelände ausgeweitet werden.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Start date
12.09.2026 - 15:00
Location

Chasa Selm

Via Döss

Standort

7537 Müstair
Location Country
Organisator
Max. participants
0
Registrations
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Free places
0
Price
Free of charge
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