Die Bauhütte: Mittelalter trifft 21. Jahrhundert

 

Mittelalterliches Modell mit Zukunft

Der Begriff Bauhütte stammt aus dem Mittelalter. Handwerker schlossen sich zusammen, um grosse Bauvorhaben zu bewältigen. Auch heute kann eine solche Struktur für die Pflege und Restaurierung eines lebendigen Kulturgutes, wie es das Kloster St. Johann in Müstair ist, zeitgemäss und zukunftsträchtig sein. Die Klostergemeinschaft, die Stiftung Pro Kloster St. Johann in Müstair, der Archäologische Dienst und die Denkmalpflege des Kantons Graubünden arbeiten im Kloster St. Johann in Müstair eng zusammen.

 

Bauhütte Müstair als Koordinationsstelle

Seit Februar 2004 gibt es in Müstair eine Bauhütte, welche sich um die Pflege der Klosteranlage bemüht. Dieses Organisationsmodell kann die laufenden Bedürfnisse breit abdecken und flexibel auf wechselnde Anforderungen reagieren.

Die Bauhütte ist Koordinationsstelle und stimmt die verschiedenen Funktionen und Aufgaben aufeinander ab. Diese reichen von der Forschung, Dokumentation und Archivierung über die langfristige Planung, das Baumanagement, die Restaurierung, den Unterhalt, die Buchhaltung, das Stiftungsmanagement bis hin zur Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Mehrere Institutionen und flexible Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Verschiedene Institutionen sind an der Bauhütte beteiligt. Im Zentrum steht die Klostergemeinschaft als Eigentümerin und Nutzerin der Anlage. Die Stiftung managt mit privaten Sponsoren und Subventionen der öffentlichen Hand die Restaurierungs- und Bauarbeiten. Die baubegleitende archäologische Forschung wird vom Archäologischen Dienst Graubünden getragen und projektweise von anderen Institutionen unterstützt.

Die Personen, die in der Bauhütte arbeiten, sind flexibel und haben stets den Blick für das Ganze im Auge. Der wohl grösste Vorteil der Bauhütte liegt in ihrer Effizienz. Die Arbeitswege sind kurz, Synergien werden genutzt und die interne Kommunikation funktioniert. Somit können die verschiedenen Aufgaben schnell und kompetent koordiniert werden.

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